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Ebola

Ebola-Krise in Sierra Leone von 2014 bis 2015

In den Jahren von 2014 bis 2015 herrschte in den westafrikanischen Ländern Liberia, Guinea und  auch in Sierra Leone die Ebola-Epidemie.

Das Ebola-Virus wurde 1976 zum ersten Mal identifiziert. Es wurde nach dem Fluss Ebola in der Demokratischen Republik Kongo benannt.

Das Virus ist hoch ansteckend. Es wird durch Körperflüssigkeiten wie Schweiß, Speichel, Stuhl, Urin oder auch durch Blut übertragen. Die Krankheit verläuft unbehandelt meist tödlich.

Schützen kann man sich, indem der Kontakt zu infizierten Menschen sowie zu infizierten Toten vermieden wird. Auch die Kleidungsstücke sowie die Bettwäsche von Infizierten muss vernichtet werden.

Der Hygiene wird eine besondere Bedeutung beigemessen – Hände müssen mit Seife und Wasser gewaschen werden.

Deshalb ist der Einsatz von Hygienestationen zur Handdesinfektion extrem wichtig. Genauso wichtig ist es aber, dass die Bevölkerung über den richtigen Umgang mit der Krankheit unterrichtet wird. Das geschieht über Aufklärungskampagnen.

Durch die finanzielle Unterstützung der Denkendorfer Bürgerinnen und Bürger konnten Hilfsgüter wie Schutzausrüstungen, Reinigungseinheiten und Fieberthermometer, aber auch Lebensmittel beschafft werden. Die Lebensmitteln kamen Menschen, die in Quarantäne leben mussten, zugute.

Es gab auch Einweisungen zur Prävention.  Aufklärungsmaßnahmen, wie auch von der WHO empfohlen, wurden durch unseren Koordinator vor Ort Herrn Mansaray durchgeführt.

In den umliegenden Dorfgemeinschaften, wie auch in der nächst größeren Stadt Port Loko, hat es Sterbefälle aufgrund des Ebola-Virus gegeben.  In Rotifunk kam es aber zu keinem tödlichem Verlauf.
Das liegt daran, dass der Ort weit außerhalb liegt und die Kontakte zu Menschen in anderen Gemeinden überschaubar gehalten werden konnte.
Denn gerade Versammlungen in größeren Gruppen waren verboten und auch der Schulbetrieb wurde während dieser Zeit eingestellt.

Mit ihrem Geld konnte schnell und effektiv geholfen werden und die großzügigen sowie zweckgebundenen Spenden kamen zu 100 % vor Ort an.

Herzlichen Dank an alle Spender, auch im Namen der Dorfgemeinschaft von Rotifunk.

Am 7. November 2015 erklärte die WHO Sierra Leone für Ebola-frei.

Verteilung der Hilfsgüter
In Rotifunk, trafen die ersten Hilfsgüter ein (Einmalhandschuhe, Schutzmasken- und Anzüge, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer, Lebensmittel usw.).
Lebensmittel und Schutzausrüstungen konnten gekauft und Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Es gab Einweisungen zur Prävention.

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EBOLA-KRISE in SIERRA LEONE – ROTIFUNK ist noch nicht betroffen

Liebe Mitglieder, liebe Förderer und Interessierte unseres Schulbauprojektes in Rotifunk, SL, sicherlich haben sich in den letzten Tagen und Wochen viele von Ihnen gefragt, wie die Ebola-Krise die Menschen in Rotifunk beeinflusst oder ob es dort bereits Erkrankungen gibt.

Wir können Ihnen mitteilen, dass die Bevölkerung in Rotifunk Stand heute erfreulicher Weise noch nicht vom Ebola-Virus betroffen ist. Allerdings müssen Aufklärungsmaßnahmen, wie sie auch die WHO empfiehlt, dringend durchgeführt und hohe Hygienestandards eingehalten werden. Die deutschen Medien berichten täglich ausführlich über die Situation in den betroffenen Ländern. Die Stuttgarter als auch die Eßlinger Zeitung berichteten kürzlich ausführlich über Sierra Leone. Im ganzen Land sind Versammlungen in größeren Gruppen verboten worden. Aus Präventionsgründen ist der Schulbetrieb auch in Rotifunk derzeit nicht möglich. In Port Loko (größere Stadt in der Nähe von Rotifunk und Standort der weiterführenden Schule für die Kinder aus der Region um Rotifunk) hat es bereits Ebola-Sterbefälle gegeben. Die Ebola Krise, die noch Monate andauern kann, ist für das ganze Land ein schweres und alleine nicht zu bewältigendes Schicksal.

Laut Aussage unserer Projektleiter Abu und George Mansaray nimmt die Verbreitung des Ebola-Virus auch in Sierra Leone weiter zu. Die beiden versuchen die Projektregion um Forikolo sowie auch um Rotifunk durch Aufklärung und Maßnahmen bestmöglich, wie sie auch die WHO vorschlägt, vor Ebola zu schützen. In Forikolo wurden bereits umfassendere Präventionsmaßnahmen eingeleitet. Auch in Rotifunk wurde ein Anfang gemacht. Wir möchten nun auch den Menschen in Rotifunk in dieser lebensbedrohlichen Situation helfen und hoffen dabei auch auf Ihre Unterstützung.

Die Anschaffung und Bereitstellung von Einmalhandschuhen, Gesichtsschutz, Schutzanzügen, Schuh-Überziehern, Fieberthermometern, Desinfektionsmittel u.ä. ist DRINGEND NOTWENDIG. Ihre Spende kommt zu 100% den Menschen in Rotifunk zugute. Unsere Projektpartner werden die Schutzausrüstungen dort persönlich übergeben.

Wir bitten Sie herzlich um Spenden für diese Sonderaktion zur Vorsorge in Rotifunk!

Spendenkonto:
FV LUS e.V. Schritt für Schritt – Afrika
Stichwort: Ebola – Volksbank Plochingen
KTO: 750097019 BLZ: 61191310
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